Wumbabas Vermächtnis

Das ist der letzte Band der Wumbaba-Trilogie. Manchmal hatte ich ja in all den wumbabaren Jahren ein schlechtes Gewissen, Matthias Claudius betreffend: Der Mond ist aufgegangen wurde in manchen Häusern nun nicht mehr nur falsch verstanden, sondern gleich gar nicht mehr richtig gesungen. Dieses wunderbare Lied! Andererseits schrieb mir Frau F. aus Kleinmachnow, sie habe sich bei der Geburtstagsfeier ihrer 85 Jahre alten, nicht mehr gut hörenden Tante mit einer jüngeren Verwandten unterhalten, während zwischen ihnen beiden die Tante saß. Sie selbst, F. also, habe von einem Buch erzählt, das sie gerade gelesen habe, Der weiße Neger Wumbaba heiße es. Darauf die Tante: „Oh, wie schön dieses Lied ist… der weiße Nebel wunderbar!“ So herum geht es also auch. Und was ist nun Wumbabas Vermächtnis? Es lautet: Wumbaba verurteilt nicht. Wumbaba lacht. Denn Wumbaba weiß: Was die Menschen am meisten eint, sind ihre Fehler. Und wenn Fehler so komisch oder so poetisch oder, im besten Fall, so poetisch-komisch sind wie hier, dann gibt es keinen Grund, über Fehler nicht zu reden. Im Gegenteil. Also reden wir. Und lesen! (Und pssst…! Sammeln tue ich natürlich weiter. Wer etwas über die Ergebnisse wissen will, kann unter www.wumbaba.denachsehen!)

Cover von Buchtitel Wumbabas Vermaechtnis