IN DER WUNDERKAMMER



Vor kurzem hatten mich die Franckeschen Stiftungen zu einer Gesprächsreihe eingeladen, Vladimir Balzer interviewte mich auf der Bühne für den Mitteldeutschen Rundfunk. Es ging um die politischen Dimensionen von Gefühlen, um Sprache und Politik und um mein neues Buch Wie fühlst Du Dich?. Wer mag, kann das Gespräch hier anhören.

Die Franckeschen Stiftungen sind eine weltweit einzigartige Institution, gegründet 1691 von dem pietistischen Pfarrer und Professor für orientalische Sprachen August Hermann Francke. Dessen Lebenswerk begann mit einer Armenschule, aus der nach und nach ein ganzes System schulischer, kultureller, wissenschaftlicher und sozialer Einrichtungen wurde, die bis heute bestehen und gerade auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe gelandet sind.
Mich hat die Reise nach Halle (tags darauf folgte eine Lesung in Leipzig und danach eine weitere im Dresdner Staatsschauspiel) aus verschiedenen Gründen sehr gefreut und fasziniert. Ich hatte nämlich 1990 für die Süddeutsche Zeitung, deren Reporter ich damals noch war, in einer Serie über die neuen Länder einen großen Text über Sachsen-Anhalt geschrieben. Und dafür war ich vor 35 Jahren auch in Halle gewesen. Damals ging es gerade darum, ob diese Stadt oder das ungeliebte Magdeburg Landeshauptstadt würde. Magdeburg machte das Rennen.

Es war September damals, die DDR bestand noch. Und ich erinnere mich genau, welch ein Schock für mich die Ankunft in Halle war. Die Stadt war – im Gegensatz zu Magdeburg – im Krieg nicht sehr zerstört worden, es gab nur wenige Bombentreffer. Der Versuch ihrer Vernichtung begann erst danach, in der DDR. Der Sozialismus ließ das alte, schöne Zentrum gezielt verwahrlosen, Ende der achtziger Jahre begann man schon mit dem Abriss einstürzender Altbauten, und es hätte nicht mehr lange gedauert, dann wäre nichts mehr zu retten gewesen.

Stattdessen errichtete man in Halle-Neustadt riesige Wohnblocks, es gab dort nicht mal Straßennamen, nur Blocknummern. Und der einzigartige Stadtgottesacker, ein Camposanto der Renaissance-Zeit, auf dem auch Francke begraben liegt – er war verwahrlost, von Unkraut überwuchert, viele Grabsteine umgestürzt. Die ganze Spießigkeit und Kulturlosigkeit des real existierenden Sozialismus, hier war sie mit Händen zu greifen.

Nicht anders sah es in den Gebäuden der Franckeschen Stiftungen aus. Ich stand vor dem, was einst ein Waisenhaus war. Zu betreten war es nicht mehr, alles kaputt, überwuchert, feucht. Ich schrieb:
Jene Wut, der man in Halles Straßen nicht selten begegnet, wenn Leuteneben einem stehen und unaufgefordert den Verfall beklagen, finden wir auch beiInternatsleiter Günter Treizel, der mit bebender Stimme sagt: ‚Sie können sich nicht vorstellen, wie das einst war – es war eine Schande.‘ Auf der einen Seite der schmalen, langen Lehm-Fachwerk-Häuser, die in ihrer Mitte einen Lindenhof bergen, hat man eine Hochstraße gebaut. Sie zerschneidet das Gelände. Ein reißender Automobilstrom trennt die Waisenhaus-Apotheke vom Lindenhof.

Auf der anderen Seite, wieder nur wenige Meter weiter, stehen aufdringliche Hochhäuser – der zielgerichtete Versuch, Franckes Werk architektonisch zu erdrosseln. Nun beginnt der mühsame Versuch, zu retten, was zu retten ist: Wie lange hätte die einst berühmte Bibliothek mit 100 000 Bänden noch Bestand gehabt in einem Gebäude, das von Wasser und Taubenkot zersetzt wurde? Die Dächer werden gedeckt, ein Freundeskreis zur Rettung der Franckeschen Stiftungen wurde gegründet, um die Bibliothek herum soll eine Forschungsstätte entstehen. Treizel träumt, das geschlossene Bildungsensemble Franckes wieder erstehen zu lassen.



Heute, 35 Jahre später kann man sagen: Das ist gelungen. Wir (auf dem Foto: Tom Gärtig, der Kustos, und ich) stehen in der Kunst- und Naturalienkammer des einstigen Waisenhauses, einer Wunderkammer voller alter Sammlungsstücke, wie nicht wenige Fürsten, aber auch wohlhabende Menschen sie einst anlegten. Mit dieser Sammlung wollte man den Kindern und auch den Erwachsenen die Welt nicht nur in Büchern schildern, sondern mit Händen und Augen erlebbar machen: Modelle alter Schiffe und Gondeln, von Zahnradgetrieben, verzierte Straußeneier, Präparate menschlicher und tierischer Föten, Wal-Penisse, das riesige Modell eines erdzentrierten Weltbildes, ein Inuit-Kajak, ein ausgestopftes Krokodil …
1990 wussten nur wenige, dass es diese Sammlung überhaupt noch gab, die Fachwelt hatte sie längst aufgegeben, sie wurde wirklich in letzter Minute gerettet: ein großer Schatz, der zumindest zum Teil noch geborgen werden konnte, ein Raum des Staunens und Lernens für die Menschen damals und der Erinnerung und Bewunderung für uns heute.
Helmut Kohl hat einst von den blühenden Landschaften gesprochen, die in den neuen Ländern entstehen würden. Darüber ist viel gespottet worden, aber hier in Halle muss man sagen: Es blüht etwas, und das ist eine Freude.



Hinzufügen will ich: Kurz vor der Veranstaltung stand plötzlich Katrin Wenzel vor mir. Sie hatte vor knapp dreißig Jahren aus meinem Buch Der kleine König Dezember ein Hörspiel gemacht, ihr erstes, das sogleich den Kinder- und Jugendhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 1996 gewann, was für eine Freude! Ich bin heute noch stolz darauf, dass so große Schauspieler wie Winfried Glatzeder und Horst Bollmann die beiden Hauptrollen sprachen.
­WIE FÜHLST DU DICH IM BETT



Das Ehepaar B. sandte mir „einen morgendlichen Gruß aus unserem ‚Vorlesebett‘, in das Ihr neues Buch sogar farblich wie für uns gemacht passt“. Wirklich großartig!, dachte ich, im Grunde müsste man zu jedem meiner Bücher die passende Bettwäsche verkaufen. 
­MUFFINFÖR



Leser T. schickte mir das Foto oben aus Darmstadt und schrieb: „Wann haben Sie zum letzten Mal Muffinför erworben? Oder sich wenigstens über Angebote informiert? Ich hatte heute die Gelegenheit. Ich muss zugeben, es dauerte einen Moment und erforderte ein paar Schritte näher an das Verkaufsdisplay heran, bis der Groschen fiel.“

Mir ging es genauso. Ich gab zur Sicherheit das Wort Muffinför noch bei Google ein, vertippte mich und schrieb Mufflonför. Antwort kurz und knapp:
Es gibt keine Mufflons auf der Nordseeinsel Föhr. Der Suchbegriff bezieht sich wahrscheinlich auf die Mufflons in Lammersdorf, die regelmäßig für Aufsehen sorgen und oft mit der Nähe zu Verkehr und Mensch konfrontiert sind. Die beiden Mufflons Benny und Björn in Lammersdorf sind bekannt dafür, sich in der Nähe des Dorfes aufzuhalten, aber ein drittes Tier fehlt seit Kurzem.
Lammersdorf liegt in der Eifel im Grenzgebiet zu Belgien und gehört heute zu Simmerath. Vor einer Weile gab es dort (in Simmerath jetzt) übrigens mal eine Debatte um ein Gewerbegebiet, dessen Errichtung mindestens ins Stocken geriet, weil man eine Population des äußerst seltenen Blauschillernden Feuerfalters entdeckte, der zu den kleinste Faltern gehört, die Vorderflügel sind bloß 12 bis 14 Millimeter lang.
Seine Raupen ernähren sich von Schlangen-Knöterich, der eine sogenannte Indikatorpflanze für Bodennässe ist. Er braucht sehr feuchten Humus, reich an Stickstoff, und wird in großem Umfang von Insekten besucht, auch Bienen. Es gibt allerdings auch Pilze, die den Knöterich befallen können, zu nennen wären der Rostpilz Puccinia bistortae oder der Brandpilz Microbotryum pustulatum, die sich als Rost- oder Pustelbildung auf den Blättern zeigen, also nicht so, wie wir uns Pilze allgemein vorstellen, die sehen ja eher aus wie – Muffins, nicht wahr?
Ach, man könnte stundenlang so weitermachen, ich liebe es, mich durch den Dschungel des Wissens zu hangeln wie ein Schimpanse im Wald, und am Ende wieder dort zu sein, wo ich angefangen hatte.
Wo hatte ich angefangen? In einem Darmstädter Geschäft. Da sind wir weit gekommen.Am 8. Januar habe ich eine Lesung in Darmstadt, im Staatstheater, da muss ich beim Muffinför mal vorbeigehen.
Bleibt noch die Frage, was ein mchen ist, das Wort steht ja auch auf dem Schild. Sucht man danach im Internet, landet man bei einem Film namens Tunnelvision von 1976, in dem es tatsächlich eine Figur namens Raunchy Ruth Rooster zu geben scheint, gespielt von jemandem, der tatsächlich McHen zu heißen scheint. Oder umgekehrt? Jedenfalls: insgesamt ein rätselhaftes und wohl zu Recht in Vergessenheit geratenes Produkt, wie so vieles. 
­PUNKTUM

Neulich schrieb ich in meiner Kolumne im Süddeutsche Zeitung Magazin etwas über Satzzeichen, den Punkt zum Beispiel, denn mir war aufgefallen, dass eben der Punkt bei jungen Leuten – den Angehörigen der sogenannten Generation Z vor allem – nicht mehr einfach nur ein Punkt ist, sondern ein emotionales Signal. Er sei als Markierung eines Satzendes richtig aus der Mode gekommen, schrieb ich, „ja, zum Symbol einer gewissen Verärgerung, Genervtheit, sogar passiver Aggressivität geworden. Eine SMS zum Beispiel beenden die Leute nicht mehr mit einem Punkt. Sie hört einfach auf“
Aus dem Punkt sei ein emotion marker geworden. „Er drückt ein Gefühl aus – warum das denn? Weil in der Welt der short messages, die einen erheblichen Teil unserer Kommunikation ausmacht, jene Gefühle, die man sonst im Gesicht oder der Körperhaltung erkennt, anders transportiert werden müssen. Dafür gibt es eine Menge von Emoticons: Herzchen, Küsschen, Zorngesichter, Lachtränen. Aber unsere guten alten Satzzeichen sind schneller zur Hand, vor allem, wenn man sie weglässt.“
Ihn aber habe, schreibt Leser S., der Punkt schon immer an einen Smiley erinnert – und ich dachte: Wenn man jeden Punkt dieses Briefes ins Riesige vergrößern oder unter dem Mikroskop betrachten würde, könnte man genau das erkennen: ein Gesicht in diesem Winzpunkt, und das Gesicht lächelt.
Jeder Punkt hier ist ein Lächeln, genauso ist es.


WELLEN UND ZÄUNE

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In der Süddeutschen Zeitung las ich einen Artikel mit der Überschrift Gassi gehen mit sich selbst. Es ging darum, dass es mittlerweile Menschen gibt, die Hobby Horsing betreiben, also: Sie laufen mit plüschigen Steckenpferden über Parcours, überwinden Hindernisse und so weiter. Und im Internet sieht man Fotos von Hobby Dogging, Leute, die zwar mit einer Leine spazierengehen, aber am Ende der Leine ist kein Hund.
Warum nicht?, dachte ich, man sieht ja immer wieder auch Hunde ohne Menschen durch die Gegend laufen und auf Koppeln aller Art Pferde ohne Reiter.
Eine Hundetrainerin namens Gerlinger jedenfalls hat diesen Trend aufgenommen und bietet Kurse an, bei denen Menschen ohne Hund über einen Parcours gehen und dabei so tun, als hätten sie doch einen. Ich las: „Die Teilnehmer sollen lernen, wann der richtige Zeitpunkt fürs Leckerli-Lob gewesen wäre, wie man sich in einer Hundeführer-Gruppe verhält, was die eigene Körperhaltung besagt. ‚Die Menschen sollen sich erst mal auf sich selbst konzentrieren können‘, erklärt Gerlinger, also eine hundegerechte Kommunikation üben, ohne dabei ihren echten Hund zu verwirren.“

Die Reaktionen waren ein wenig höhnisch, aber das störte die Dame nicht, es ging ihr ums Prinzip, und dann kam eben dieser schöne Satz hier.


Und ich dachte, wie wunderbar doch unsere Sprache ist, in der man Wellen von Zäunen brechen kann. Aber wenn man ohne Pferde reiten und ohne Hunde Gassi gehen kann – warum dann nicht auch das?­

NOCH MAL SCHTROUMPF



Oft bekomme ich von Leserinnen und Lesern etwas geschenkt, meistens bei meinen Lesungen, wo wir uns ja sehen. Einmal las ich in Bad Wörishofen vor der Pause etwas über meine Lieblings-Eiscreme, sie heißt Malaga. In der Pause lief tatsächlich jemand zur nächsten Eisdiele und brachte mir eine Riesenportion davon mit, herrlich. Auch habe ich in meinem Büro einen ungefähr 40 Jahre alten und längst versteinerten Bosch-Kühlschrank en miniature aus Marzipan, ich glaube, der ist aus Heidelberg, ich werde ihn immer behalten. Jemand hat mir sogar mal einen richtigen alten Bosch geschenkt, der stand dann jahrelang bei den Lesungen in München mit auf der Bühne, sehr praktisch. Und ein Leser, Goldschmied von Beruf, hat mir einen Bleistiftaufstecker aus Silber in Form eines Bosch mitgebracht, auch ihn halte ich in hohen Ehren.
Das Eis habe ich natürlich nicht mehr.
So könnte ich stundenlang weiter berichten.
Im letzten Brief aus dem Büro ging es um die sprachlichen Ergebnisse, die man erhält, wenn man einem Mobiltelefon, das sich zum Beispiel noch im französischen Diktiermodus befindet, einen deutschen Satz sagt, Ich rufe dich morgen mal an zum Beispiel.

Auf meinem Display stand da nur ein einziges Wort: Schtroumpf.
Ob ich nicht wüsste, schrieben mir daraufhin Leserinnen und Leser, dass dies das französische Wort für Schlumpf sei.

Nein, hatte ich nicht gewusst. Und buche das unter meiner internen Rubrik Lernen von den Lesern ab.
In Bochum steckte mir dann ein Leser nach der Veranstaltung einen Schlumpf zu, der steht jetzt auf meinem Schreibtisch. Mein Französisch ist leider nicht besonders gut, aber was Schlumpf heißt, werde ich nie mehr vergessen.

 
­DIE LESUNGEN



Die November-Lesungen waren sehr schön, für mich jedenfalls und, wie ich hoffe, auch für die anderen Anwesenden. Ich brauche immer ein wenig Zeit, bis ich mich mit einem neuen Buch so richtig eingegroovt habe in den Rhythmus so einer Veranstaltung. Deshalb hadere ich manchmal mit den ersten Lesungen des Winter-Halbjahres und bin spät abends im Hotel nicht so recht zufrieden, Beifall hin, Beifall her.
Aber jetzt läuft die Sache, wie immer überrasche ich mich auf der Bühne selbst, indem ich etwas lese, das ich eigentlich gar nicht auf dem Plan hatte. Das macht es für mich ein wenig unsicher und ungemütlich – und das ist gut. Ich freue mich, dass es bald weiter geht, voll wird es jedenfalls überall, und wer noch kommen will, sollte sich die Tickets bald sichern.

2025

07.12. Berlin, Schlosspark Theater
08.12. Berlin, Schlosspark Theater
28.12. München, Volkstheater 16 Uhr
28.12. München, Volkstheater 20 Uhr (Restkarten)
29.12. Regensburg, Theater am Bismarckplatz (Restkarten)

2026

02.01. Augsburg, Parktheater (Restkarten)
03.01. München, Leo17
05.01. Köln, Gloria
06.01. Köln, Gloria
07.01. Düsseldorf, Schauspielhaus (Restkarten)
08.01. Darmstadt, Staatstheater
16.01. Fürth, Stadttheater
30.01. Holzkirchen, Kultur im Oberbräu

03.02. Mainz, Frankfurter Hof (Restkarten)
04.02. Hamburg, Schauspielhaus
05.02. Hannover, Pavillon
23.02. Heilbronn, Theater
26.02. Bayreuth, Zentrum 

Noch mehr und detaillierte Informationen auf meiner Internetseite.
­MEIN BUCH DES MONATS NOVEMBER



Es ist eine Weile her, dass mir jemand die Lektüre von Kent Harufs Büchern empfahl, die ich dann stantepede eines nach dem anderen las. Er hat ja leider nur sechs verfassen können, weil er spät mit dem Schreiben begann und zu früh starb. Alle seine Romane spielen in einer erfundenen Kleinstadt namens Holt in Colorado und sie zeigen uns ein besseres Amerika, eines des alltäglichen Unglücks und der Güte, des Zusammenhalts und der Geduld, mit dem es zu ertragen ist.
Jener freundliche Bekannte, der mir damals Haruf nahelegte und dessen Urteil ich seitdem erst einmal blind vertraue, schrieb mir nun, ich solle es doch einmal mit Elizabeth Strout versuchen, und er schickte gleich das Cover von Mit Blick aufs Meer dazu. Es sei die gleiche Art von Literatur, oft als leichtgewichtig und brigittehaft einsortiert, zu Unrecht.
Ich ging sofort in die Buchhandlung, gesagt, gekauft, gelesen. Und ich habe den Haruf-Effekt, will sofort alles lesen von dieser Autorin, die für das Buch den Pulitzer-Preis bekam und nur Tage älter ist als ich, sowas verbindet ja auch. Auch Strouts Buch spielt in einer Kleinstadt, sie heißt Crosby und liegt an der Küste von Maine. Im Amerikanischen heißt der Roman Olive Kitteridge, nach der Hauptfigur, einer pensionierten stadtbekannten Mathematiklehrerin, die bisweilen Haupt-, dann eher Nebenfigur in diesen Geschichten ist, sie alle miteinander verbindet und dabei eine sehr vielschichtige Person ist, mal gutmütig, mal unangenehm selbstsicher, sehr klar in ihren Ansagen und für ihren Sohn auch ein schweres Schicksal in ihrer Gluckenhaftigkeit, aber bitte, mehr will ich gar nicht sagen.
Lesen Sie selbst, bitte, lesen Sie!

Elizabeth Strout, Mit Blick aufs Meer. Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth. btb Geschenkausgabe. 13 EUR
­DER AUFRÄUMER



Die Zeit nach dem Erscheinen von Wie fühlst Du Dich? habe ich zum Aufräumen meines Büros genutzt, es war nicht mehr zu ertragen, diese Bücherstapel überall, die schmalen Gassen, die mir noch blieben – es musste etwas geschehen, und es geschah etwas. (Übrigens räume ich immer in Sportkleidung auf, es ist so eine Art Sport, finde ich.) In den kommenden Wochen werde ich nun eine Kolumne über das Aufräumen schreiben, jetzt bin ich ja wieder richtig frei für solche Arbeiten, das Aufräumen hat mich auch selbst irgendwie aufgeräumt.

­WAS SONST NOCH ZU SAGEN WÄRE

Die Bildrechte für die Fotos aus Halle liegen bei den Franckeschen Stiftungen, die Bilder hat Falk Wenzel gemacht. Den Marzipan-Kühlschrank hat Matthias Ziegler fotografiert. Für die Korrektur des Textes danke ich herzlich Ruth Keen. Und großen Dank, wie immer, an Michael Ruhe für das Aufsetzen und Vorbereiten aller für den Versand des Briefs aus dem Büronotwendigen Dinge. Ihn findet man unter https://ruhe-bitte.com/