Manchmal stelle ich mir eine Kneipe vor, in der sich alle Götter treffen, an die niemand mehr glaubt. Götter, die mal ein Riesenleben hatten, nur weil andere an sie glaubten, und nun können sie froh sein, wenn einer ihnen noch ein Bier zapft oder eben einen Ouzo hinstellt. Und das Geld dafür verdienen sie sich mit Zeitungaustragen oder Pfandflaschensammeln, in alle Ewigkeit, denn Götter sind nun mal unsterblich.
Das kolumnistische Manifest