Eine Kolumne zweipunkto

Anfang Dezember erschien Das Beste aus aller Welt im Süddeutsche Zeitung Magazin als Liebeserklärung an das kleine o. (Wer mag, kann das hier nachlesen, es kostet aber etwas, wie so vieles in der Welt): https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-beste-aus-aller-welt/booster-bedeutung-impfung-90978) Warum das o? Warum nicht da z…

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„Hier waren wir schon“

Es gibt ordentliche Menschen, die ordentliche Büros haben und unordentliche Menschen mit unordentlichen Arbeitszimmern. Dann gibt es noch unordentliche Menschen in ordentlichen Büros. Aber das sind Leute, die jemanden haben, der für sie Ordnung schafft. Kommen wir nun zur letzten Kategorie: ordentliche…

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Was geschah mit Marys Kleid?

Leser S. schickte mir einen Artikel, der im vergangenen Sommer im New Yorker erschienen ist und sofort mein ungeteiltes Interesse fand. Es geht um das Missverstehen eines gesungenen Textes, in diesem Fall Bruce Springsteens Thunder Road. Dazu gleich mehr. Ich hatte mich…

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„Kuck mal, was der hier schreibt!“

Ich sitze im Zug und schreibe, auf der Rückfahrt von einer Lesung. Draußen ist gerade Fulda, glaube ich. Neben mir isst eine ältere Dame ein Vollkornbrot. Nach jedem Biss legt sie es sorgfältig wieder in ihre Tupperware zurück. Man hat das Gefühl,…

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Von Lachträumen, Bestattungsinstituten und der Tante Jolesch

Eine meiner literarischen Lieblingsformen ist die Anekdote. Und eines meiner Lieblingsbücher seit Jahrzehnten ist deshalb Friedrich Torbergs Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, 1975 erschienen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es so viele Menschen gibt, die dieses…

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Über Verbundenheit

Manchmal bekomme ich Leserpost, die mich zu Tränen rührt. Ich erinnere mich an die Mail eines Mannes, der mit seiner Frau eine Fernbeziehung führen muss, über viele hundert Kilometer. Jeden Abend lese er ihr eine Geschichte aus einem meiner Bücher vor, schrieb…

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Grundschulisch für Anfängerinnen: abba hä?

Mit meinen Leserinnen R. und W., beide als Lehrerinnen „im Grundschulbereich“ tätig, bin ich kürzlich in einen Austausch über Sprache und Poesie im Kindesalter getreten. Es ging um das Schöpferische am Falschmachen, ein Hauptthema meines Eichelhecht-Buchs: darum, dass manchmal erst ein Irrtum…

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Über Fischdeppchen mit Checmp und die 8-Uhr-Enkel

Herr S. aus Ahnatal schreibt, er habe das Buch über Sprachland und den Eichelhecht gelesen, und fügt den Satz an: „Es ist zwar etwas unfair, sich über jemanden lustig zu machen, der sich die Mühe gibt, etwas in eine ihm fremde Sprache…

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Im Märzen der Autor die Leser einspannt

Im letzten Brief ging es um die Frage, ob noch Fehler im neuen Buch zu finden sein würden. Ich hatte die Empfänger dieses Briefs gebeten, danach zu suchen und insgeheim gehofft, niemand würde etwas entdecken. Weit gefehlt! Kaum war der Brief draußen,…

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